Die Pollensaison neigt sich allmählich dem Ende zu. In der Luft befinden sich noch einige Pollenkörner von Gräsern, Wegerich und Brennesseln. Lokal, in der Nähe von noch blühenden Feldern, können die Pollenbelastungen vorübergehend auf durchschnittliche Werte ansteigen. Schimmel- und Pilzsporen, insbesondere von Alternaria und Cladosporium, sind in der Luft deutlich vorhanden. Die ersten Kälteeinbrüche – die jedoch noch nicht angekündigt sind – werden dieser Pollensaison endgültig ein Ende bereiten.
Gegen Ende des Sommers wird der Heuschnupfen hauptsächlich von Pollen der Familie der Korbblütler ausgelöst. Der Beifuss, der im Wallis besonders häufig ist, gehört dazu. Personen mit einer Allergie auf Beifusspollen sollten auch andere Pflanzen derselben Pflanzenfamilie meiden, z. B. die Sonnenblume oder die Goldrute. Ihre Blüten produzieren viele Pollen, vor allem wenn man sie im Zimmer als Blumenstrauss aufstellt. Im Freien wird ihr Pollen hauptsächlich durch Insekten verbreitet, weshalb die Pollenkonzentration in der Luft meist nur gering ist. Ambrosia, die invasive Pflanze mit stark allergenen Pollen, gehört zur selben Pflanzenfamilie.