Jahresrückblick Pollen

Der Pollenflug ändert sich von Jahr zu Jahr. Das langjährige Monitoring der Pollendaten zeigt die Veränderungen im Pollenflug. 

Der Pollenflug eines Jahres wird mit vielen Grafiken und erklärenden Texten mit dem langjährigen Mittel verglichen. Der Pollenflug ändert sich von Jahr zu Jahr: in einem Jahr ist die Pollenbelastung sehr hoch, in einem anderen Jahr eher schwach. Auch der Blühbeginn variiert vor allem bei den Baumpollen von Jahr zu Jahr stark. Die Birkenpollensaison kann beispielsweise schon Mitte März oder erst Mitte April beginnen, je nach Höhe der Temperaturen in den Wochen oder Monaten vor der Blüte. Das langjährige Monitoring der Pollendaten zeigt die Veränderungen im Pollenflug: eine Verfrühung oder Verspätung, eine Intensivierung oder Abschwächung der Pollensaison oder das Aufkommen von neuen allergenen Pollenarten, wie beispielsweise Ambrosia.

Pollensaison

Eine Beschreibung der aktuellen Pollensaison im Vergleich zum Mittel findet sich jeweils in den Klimabulletins Winter, Frühling, Sommer und Herbst von MeteoSchweiz. Jahresgrafiken der mittleren, täglichen Polenbelastungen für die Stationen des Schweizer Pollenmessnetzes sind auf der Webseite Pollensaison von MeteoSchweiz zu finden.

Pollenkalender pro Messstation

Ein Pollenkalender zeigt das durchschnittliche Auftreten der allergenen Pollenarten, gemittelt über mehrere Jahre. Der Pollenkalender von MeteoSchweiz wurden mit 20-jährigen Messreihen berechnet, um das Pollenvorkommen möglichst umfassend abzubilden. Die Stärke des Pollenflugs wird wie in den Pollenprognosen mit den Pollenbelastungsklassen «schwach», «mässig», «stark» und «sehr stark» angegeben. Ein Pollenkalender zeigt, wann mit Pollenflug in den verschiedenen Klassen gerechnet werden muss, also wann die bestimmten Pollenklassen in den letzten 20 Jahren normalerweise vorgekommen sind.

Frühlingsindex

Der Frühlingsindex zeigt den Zeitpunkt der Vegetationsentwicklung im Frühling im Vergleich zum langjährigen Mittel 1981-2010. Der jährlich ermittelte Index fasst die phänologischen Frühlingsphasen zusammen. Da die Temperatur für die Entwicklung der Pflanzen ein zentraler Faktor ist, eignet sich der Frühlingsindex als Mass für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Vegetation. Mehr dazu unter Frühlingsindex auf der Webseite von MeteoSchweiz.