28.09.2015
Was ist los mit meiner Haut?
Am 1. Oktober findet der zweite Welt Urtikaria-Tag statt. Ziel dieses Tages ist es, zu informieren und die Urtikaria (auch Nesselsucht) künftig besser zu kontrollieren.
Um die Urtikaria zu erkennen, einzuschätzen und schliesslich kontrollieren zu können, hat aha! Allergiezentrum Schweiz einen Online-Test für Betroffene ausgearbeitet. Der Test besteht aus sieben Fragen, die dem Betroffenen einen Hinweis geben, welche Art von Urtikaria vorliegen könnte. Die Auslöser einer Urtikaria sind häufig allergisch begründet: Nahrungsmittel, Insektengift oder Medikamente. Die Symptome sind Hautschwellungen (Quaddeln), die typischerweise «brennen» und zu lästigem bis quälendem Juckreiz führen.
Hier gehts zum Test.
Gemäss Statistik durchleidet jeder 5. Mensch einmal in seinem Leben eine Phase mit Urtikaria. Mehr Informationen über Ursachen, Verlauf, Formen und Therapien vermittelt unsere Urtikaria-Webseite und die Broschüre «Urtikaria – Nesselsucht», die Ihnen im aha!shop zur Verfügung steht.
Weitere Neuigkeiten
Vortrag: Wenn die Allergie zum Notfall wird
Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, von 18.30 bis 19.45 Uhr lädt das Universitätsspital Zürich zu einem kostenlosen Vortrag ein. Im Fokus stehen Anaphylaxie, Warnzeichen und das richtige Verhalten im Notfall. Jetzt anmelden.
«Wie Seiten eines Geschichtsbuchs»
Pollen sind vor allem als Auslöser von Heuschnupfen bekannt. Für die Forschung sind sie jedoch wertvolle Zeitzeugen. Der Paläoökologe Dr. Fabian Rey erklärt im Interview, was die winzigen Körner über 7000 Jahre Landschaftsgeschichte im Schweizer Mittelland verraten.
Umgang mit allergieauslösenden Baustoffen
Muffiger Geruch, aber kein Schimmel in Sicht? Beschwerden wie Husten oder Augenbrennen, die immer dann auftreten, wenn man zuhause ist? Einige Klebstoffe, Farben oder PVC-Böden können Schadstoffe abgeben, die Allergiker:innen zusetzen, auch Schimmel ist ein häufiger Auslöser. Im Interview erklärt Professorin Joëlle Goyette Pernot, wie sich die Raumluft mit einfachen Mitteln verbessern lässt – und was Betroffene tun können, wenn der Verdacht auf die eigenen vier Wände fällt.
Juckreiz?Nimm ihn ernst. Es gibt Lösungen.