Schimmelpilze – überall zuhause

Ihre Sporen sind äusserst widerstandsfähig und überleben fast überall: Kein Wunder machen Schimmelpilze darum Allergikern sowohl draussen als auch drinnen das Leben schwer.

Es kreucht und fleucht

Schimmelpilze haben in der Natur eine äusserst wichtige Rolle. Sie zersetzen organisches Material und unterstützen so den natürlichen Kreislauf. Was die Allergiebetroffenen jedoch weniger freut: Ihre allergenen Sporen sind in der Aussen- und Innenraumluft allgegenwärtig.

Zum Verwechseln ähnlich

Anders als bei einer Pollenallergie treten die charakteristischen Symptome wie Fliessschnupfen, Husten oder auch Asthma bei Schimmelpilzallergikern oft ganzjährig auf. Draussen in der Natur ist Konzentration der Sporen vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten allergierelevant, wenn das feuchtwarme Klima die Entwicklung der Schimmelpilze begünstigt. Weil die Allergene in Innenräumen wegen des geringeren Luftvolumens viel konzentrierter vorkommen, ärgern sie Betroffene hier das ganze Jahr über – und das meistens auch stärker.

Quellen umgehen

Als Allergieauslöser sind vor allem die Sporen des «Schwärzepilzes» Alternaria alternata und des Cladosporium herbarum von Bedeutung. Diese Pilze wachsen auf verrottenden Pflanzenteilen; daher finden sich besonders viele im Rasen, in Kompost- und Laubhaufen, in landwirtschaftlich genutzten Gegenden und feuchten Wäldern. Allergiebetroffene sollten deswegen auf Rasenmähen oder Laubrechen besser verzichten. Auch Spaziergänge im Herbstwald könnten zu Niesattacken führen. Durch das Lüften gelangen ihre Sporen in die Wohnräume. Treffen sie dort auf feuchte Materialien, können sie wachsen und gedeihen.

Weitere Informationen zur Schimmelpilzallergie

 

 

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