Desensibilisierung

Die Desensibilisierung (auch Spezifische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung) ist bis heute die einzige ursächliche Behandlung, die bei gewissen Allergien zur völligen Symptomfreiheit führt. Die Therapie erfordert eine umfassende Abklärung durch den Facharzt.

Therapie und Behandlung

Die Desensibilisierung (spezifische Immuntherapie, Hyposensibilisierung) ist eine Therapie bei IgE-vermittelten Typ-I-Allergien. Sie wird durchgeführt bei allergischen Beschwerden im Zusammenhang mit Pollenallergie, Hausstaubmilbenallergie, allenfalls bei Tierallergie und Schimmelpilzallergie.

Bei Insektengiftallergien (Bienengift und Wespengift) ist die Desensibilisierungstherapie oft lebensrettend und daher unbedingt zu empfehlen.

Es werden die entsprechenden Allergene in steigender Dosierung unter die Haut gespritzt (SCIT) oder als Tabletten/Tropfen unter die Zunge gelegt (SLIT). Ziel ist, einen immunologischen Schutz aufzubauen, der weitere allergische Reaktionen verhindert. Der Körper wird «an das Allergen gewöhnt». 

Erfolgreich ist eine Desensibilisierung, wenn sich die Beschwerden stark verringern oder im besten Fall gar nicht mehr auftreten.

Die Broschüre «Spezifische Immuntherapie» geht näher auf folgende Themen ein: 

  • Was bewirkt die allergenspezifische Immuntherapie? 
  • Die wichtigste Voraussetzung für eine Therapie
  • Wie wird die Therapie durchgeführt?
  • Allergenspezifische Immuntherapie bei Kindern
  • Die allergenspezifische Immuntherapie in der Schwangerschaft
  • Treten Nebenwirkungen auf?
  • Wie erfolgreich ist die allergenspezifische Immuntherapie?


Redaktion: aha! Allergiezentrum Schweiz, in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Beirat.
 

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  • Interessantes in Kürze im Aktuellbeitrag vom 19.09.2017
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