Pollenprognose

Detaillierte Textprognose von Mittwoch, 21. September 2016

Die Gräserpollensaison geht ganz allmählich zu Ende. Die Pollenbelastung ist im Allgemeinen nur noch schwach. Vor der Emdmahd können die Felder erneut etwas mehr Pollen freisetzen, vor allem auf den Feldern und in mittleren Höhenlagen. Einige Schmuckgräser und Röhrichte blühen spät im August-September und stellen örtliche Quellen von Gräserpollen dar. Die Beifussblüte geht zu Ende. Beifuss ist im Wallis verbreitet; seine Pollen erreichen dort nur noch schwache Belastungswerte. In den anderen Region ist der Beifuss seltener anzutreffen, und seine Pollen sind im Allgemeinen nur in geringen Mengen in der Luft. Die Pflanzen wachsen an Wegrändern, Brachen usw., daher können Spaziergänger oder Wanderer örtlich höheren Pollenkonzentrationen ausgesetzt sein. Die Ambrosia steht in Blüte, aber ihre Pollen erreichen im Allgemeinen nur geringe Konzentrationen. Ambrosiapollen könnten hingegen am Sonntag in Genferseegebiet aufgrund des Südwestwinds mässige Belastungswerte erreichen.

Nächste Prognose am Mittwoch, 28. September

Gesamtpollenbelastung für Dienstag, 27.09.2016

 
sehr stark
 
stark
 
mässig
 
schwach
 
keine

 

 

Gut zu wissen...

Im Spätsommer wird Heuschnupfen vor allem von der Familie der Asteraceae (Korbblütler) ausgelöst. Dazu gehört auch der Beifuss, der vorwiegend im Wallis zu finden ist. Personen, die auf Beifusspollen allergisch reagieren, sollten deshalb darauf achten, auch andere Korbblütler zu meiden. Sonnenblumen oder Goldruten in Blumensträussen können sehr viele Pollen abgeben, die in Innenräumen zu hohen Konzentrationen führen. Im Freien ist der Pollenflug von Sonnenblume und Goldrute im allgemeinen nur schwach, da beide Arten insektenbestäubt sind. Die Ambrosia, eine invasive Pflanze mit sehr allergenen Pollen, gehört ebenfalls zur Familie der Korbblütler. Sie ist vor allem im Tessin und in der Region Genf verbreitet, ist jedoch auch in anderen Regionen der Schweiz anzutreffen.

 

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