Luftschadstoffe

Luftschadstoffe und Pollen – die Allergiesymptome können sich verstärken

Verschiedene Studien zeigen, dass Luftschadstoffe die Entstehung von Allergien fördern und allergische Beschwerden verstärken können.

Ozon PM10 (Feinstaub)

Aktuelle Ozonkarte NABEL (BAFU)

Ozonkarte BAFU

Aktuelle PM10-Karte NABEL (BAFU)

PM10-Karte BAFU

Das Ozon wird bei sonnigem, heissen Wetter aus sogenannten Vorläuferschadstoffen gebildet. An genau den gleichen sonnigen, warmen Tagen ist der Pollenflug während der Hauptblütezeit ebenfalls hoch, so beispielsweise bei den Birkenpollen im April oder viel häufiger bei den Gräserpollen im Mai und Juni. Ozon reizt die Schleimhäute (Auge, Nase, Hals) und kann die Lungenfunktion vermindern. Treffen nun die Pollenallergene auf die durch erhöhtes Ozon gereizten Schleimhäute, können sich die Allergiesymptome verstärken.

Hohe Feinstaubbelastung kann zu Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislaufsystems führen. Feinstaub, insbesondere Dieselpartikel können sich mit Pollenallergene verbinden und so ebenfalls die allergische Reaktion verstärken.

Luftschadstoffmessungen NABEL

Das Nationale Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe (NABEL) wird im Auftrag des Bundesamts für Umwelt BAFU von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA betrieben.

Auf den Internetseiten des BAFU finden Sie die aktuellen Messungen von Ozon, Feinstaub, Stickstoffdioxid und Schwefeldioxid und Hintergrundinformation zu den verschiedenen Schadstoffen.

 

Weitere Informationen zu Luftschadstoffen und Pollenallergien im Teil Infos von aha! zu Allergien

D’Amato et al. 2007. Allergenic pollen and pollen allergy in Europe. Allergy 62(9): 976-990.